Wir
beginnen unsere Reise diesmal von Ancona aus. Die Fähre nach Patras
braucht nur 30 Stunden. Von Gaggenau mit dem Auto nach Ancona dauert es auch
nur 10 Stunden. Das G-Hotel in Osimo hat uns sehr gut gefallen, dass wir
es für die Rückfahrt gleich umgebucht haben. Katastrophal ist aber die
Ausschiffung, die 3 Stunden gedauert hat. Es kamen 2 Fähren zeitgleich
an und die 20 Spuren, die entstanden auf eine einspurige Straße zu
reduzieren ist eben das Kriterium. Aber wir hatten unser Lieblingsfähre,
die Superfast XII. |
Von
Piräus geht es mit der Blue Star 2 nach Patmos. Dort kommen wir
nachts um 3 Uhr an. Unser Patmos Aktis Hotel ist zwar offen, aber unser
Zimmer noch nicht geräumt. Wir machen es uns zuerst auch den Couches
bequem und als es hell wurde ,auf komfortablen Liegen am Strand. Das ganz
in weiß gehaltene Hotel hat unsere Erwartungen voll und ganz erfüllt.
Wir habe auch den Komfort am Strand richtig genossen und nette Freunde
kennen gelernt. Bei Belegung der Liegen wurden sofort Mineralwasser auf
Eis serviert, zu Mittag gab es manchmal einen Fruchtteller mit vielen
verschiedenen Früchten.
|
Patmos,
die heilige Insel ist sehr klein.Alle sehenswerte Punkte liegen
innerhalb eines Umkreises von 10 km um die Hauptstadt Skala. Zum wichtigsten Ort Chora mit dem Johannes-Kloster war en es gerade mal 4,5 km. Das Kloster
ist ein Muss, wie auch die Höhle der Apokalypse, wo noch das Open Air
Festival im Gange war. Wir nutzten die Gelegenheit und hörten uns ein
Konzert an. Die Bootsfahrt zum Psili Amos Strand war dafür etwas länger,
aber
hat sich gelohnt. Wir verbrachten einen Tag am schönsten Strand der
Insel. |
Auf
der Fahrt nach Kreta über Piräus hatten wir diese Mal einen ganzen Tag zur
Verfügung. Mit der U-Bahn fahren wir in die Altstadt zur Akropolis,
die wir zum zweiten Mal erklimmen, um das Dionisos-Theater, den
Parthenon-Tempel, das Erechtheion und den Nike-Tempel von allen Seiten
zu fotografieren. Auch besuchen wir die
Agora, den zentralen Marktplatz in der Antike und den
Tempel des Hephaistos. Wir haben dabei die Akropolis umrundet, ehe
es bei unserer Taverne mit den Spatzen endlich was zum Essen gab.
|
Mit
der Olympic Champion, dem bisher besten Schiff, erreichen wir Chania. Unser Ausflug fällt wegen einer Magenverstimmung ins Wasser und wir
fahren gleich in die Villa Zefyros, die schon bereit für uns war. Am
Komos Strand treffen wir viele Bekannte, die auch schon seit Jahren wie
wir
immer im September dort baden. In Pitsidia haben wir eine neue
Garten-Taverne entdeckt, mit ausgezeichnetem Essen. Aber auch in
Listeros das kleine Ksa Sou ist sehr gut, da feierten wir unseren
Abschied von Kreta mit Hummer auf Spaghetti. |
Zum
Standard-Ausflug gehört immer die Fahrt über das Asterousia-Gebirge nach
Tripiti. Über Schotterstraßen mit herrlicher Aussicht auf die Berge und
das Libysche Meer kommt kurz vor der Schlucht bei einer Kapelle ein
Abzweig zu einer urigen Taverne. Letztes Jahr entdeckten wir dort 2
kleine Hunde Black & White. Der Weiße hat überlebt und uns scheinbar
wieder erkannt, so sehr hat er sich gefreut, als wir ankamen. Auf der
Rückfahrt über Lendas, haben wir das versunkene Schiff auf dem Trockenen
wiedergefunden und bei Krotos unseren Kofinas, den höchsten Berg dort,
wieder gesehen. |
Ebenso
wie Tripiti gehört auch ein Besuch von Moni Odigitrias zu unserem
Pflichtprogramm auf Kreta. Die Mönche des Klosters sind wirklich
freundlich und bitten auf einen Kaffee und zeigen uns Ihre kleinen
Errungenschaften. Die Katzen sind dort in Scharen daheim und das Wetter
war wie ganzen 5 Wochen noch sonnig und warm. Auf der Weiterfahrt nach
Heraklion zur Fähre Kriti II begann es zu regnen, was später in Blitz
und Donner und Wolkenbrüche ausartete. Entsprechend unruhig war dadurch
die Fahrt über Nacht mit der Fähre |
Wie
immer unterbrechen wir unsere Heimreise auf dem Peloponnes in Akrata kurz
vor Patras. Dort wohnen wir im Akrata-Beach-Hotel direkt am Strand. 1 km
entfernt entspannen wir dann beim Café So White auf schönen gepolsterten
Liegen und Baden im klaren in vielen Blautönen leuchtendem Wasser. Diese Jahr war
es schon viel kühler, als in den vergangenen Jahren. Am Sonntag waren
wir auch noch im Wasser, aber am Montag wurde schon langsam abgebaut, um
sich auf den Winter vorzubereiten. Trotzdem war es ein schöner Abschluss
unserer Reise, die wieder im G-Hotel in Ascona endete.
|